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Letzte Aktualisierung: Januar 5, 2026

Personalausweis Foto Digital: Neue Regeln ab 2025

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Personalausweis Foto Digital: Neue Regeln ab 2025 | Luminar Neo Blog

Personalausweis Foto digital ab 2025 Pflicht. Erfahre alles zu biometrischen Passbildern: Anforderungen, Kosten und wo du sie erstellen lassen kannst.


Wer 2025 einen neuen Personalausweis beantragt, muss sich auf eine wichtige Änderung einstellen: Das Passbild muss künftig in digitaler Form eingereicht werden. Damit will der Gesetzgeber mehr Sicherheit, weniger Manipulationsmöglichkeiten und einen einheitlichen Ablauf für Behörden schaffen. Für viele Bürger bedeutet das: alte Gewohnheiten über Bord werfen, neue Wege kennenlernen.

In diesem Artikel erfährst du, was sich genau ändert, wo du ein digitales Passfoto bekommst, wie du es selbst erstellen und bearbeiten kannst und worauf du dabei achten solltest.

Was ändert sich bei digitalen Passbildern?

Elektronische Passfotogeräte | Luminar Neo Blog Ab Mai 2025 gelten neue Vorschriften für die Beantragung von Personalausweisen, Reisepässen und Aufenthaltstiteln in Deutschland. Das wichtigste Update: Das Passbild darf nicht mehr ausgedruckt und auf Papier mitgebracht werden, sondern muss elektronisch übermittelt oder vor Ort digital aufgenommen werden.

Ziel ist ein fälschungssicherer und standardisierter Ablauf. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt und direkt an die Passbilddatenbank des Bundes. Dadurch sollen sowohl Identitätsdiebstahl als auch Bildmanipulationen verhindert werden.

Was bedeutet das für dich konkret? Du brauchst ein digitales Foto – entweder von einem zertifizierten Fotografen oder als eigenes biometrisches Selbstporträt mit korrekter Vorbereitung.

Wo bekomme ich ein digitales Passfoto?

Reisepass und Foto auf dem Smartphone| Luminar Neo Blog

Beim Fotografen oder im Bürgeramt

Viele professionelle Fotostudios bieten bereits heute die Möglichkeit, biometrische Passbilder digital zu erstellen und direkt an das Amt zu senden. Alternativ kannst du dein Foto auch im Bürgeramt aufnehmen lassen – oft gegen eine kleine Zusatzgebühr. Dort ist die Technik bereits auf die neuen Vorgaben abgestimmt.

Einige Ämter setzen sogar auf sogenannte Self-Service-Terminals. Diese ermöglichen es dir, dein Bild direkt vor Ort aufzunehmen, zu kontrollieren und bei Bedarf erneut zu machen – alles ohne zusätzliches Personal.

Biometrisches Passbild selbst erstellen

Auch zu Hause kannst du ein biometrisches Foto selbst erstellen, solange du alle Anforderungen erfüllst. Du brauchst dafür:

  • Eine Kamera oder ein Smartphone mit guter Bildqualität
  • Eine gleichmäßige Ausleuchtung
  • Einen neutralen, hellen Hintergrund
  • Ein Bildbearbeitungsprogramm zur Anpassung der Maße und Kontraste

Viele Tools helfen dir bei der Positionierung und überprüfen, ob dein Foto den offiziellen Vorgaben entspricht. Achte unbedingt darauf, dass das Gesicht frontal zu sehen ist, neutraler Gesichtsausdruck, geschlossener Mund, keine Schatten oder Farbverfälschungen.

Mit einem modernen Tool wie Luminar Neo lässt sich der Foto Hintergrund ändern, wenn du keinen einfarbigen Hintergrund zur Verfügung hast. So kannst du dein Bild an die biometrischen Vorgaben anpassen, ohne neu fotografieren zu müssen.

Anforderungen und Kosten für biometrische Fotos

Passfoto | Luminar Neo Blog Ein biometrisches Passbild muss bestimmte Kriterien erfüllen. Die wichtigsten sind:

  • Größe: 35 x 45 mm (für Ausdrucke), digitale Version nach behördlicher Spezifikation
  • Der Kopf muss 70 bis 80 % des Bildes einnehmen
  • Blick geradeaus, neutraler Gesichtsausdruck
  • Hintergrund einfarbig, hellgrau oder weiß
  • Keine Kopfbedeckungen (Ausnahmen aus religiösen Gründen)
  • Keine Brillen mit reflektierenden Gläsern oder getönten Gläsern

Kostenpunkt: Ein digitales Passbild beim Fotografen kostet meist zwischen 10 und 20 Euro. Viele Anbieter bieten zusätzlich eine Übertragung an das Bürgeramt an.

Tipp: Wenn du dein Passfoto selbst erstellst, kannst du mit kostenloser Software viel Zeit und Geld sparen. Vor allem, wenn du dich mit grundlegender Fotobearbeitung auskennst oder ein gutes Tool verwendest, das dich durch den Prozess führt.

Passfoto bearbeiten mit Luminar Neo

Vorteile und Funktionen

Wer sein Passbild selbst erstellen möchte, braucht nicht nur eine gute Kamera, sondern auch ein sicheres Gefühl für die richtige Bildbearbeitung. Genau hier kommt Luminar Neo ins Spiel. Das moderne Tool ermöglicht nicht nur einfache Retuschen, sondern auch professionelle Anpassungen nach biometrischen Vorgaben – ganz ohne komplizierte Menüführung.

Ein großer Vorteil: Die Hintergrundentfernung gelingt vollautomatisch. Du kannst das Foto also vor einer beliebigen Wand aufnehmen und den Hintergrund im Anschluss durch ein neutrales Grau oder Weiß ersetzen – ganz ohne Maskieren per Hand. So erreichst du mit wenigen Klicks ein fotoamtstaugliches Ergebnis.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  1. Foto importieren
    Ziehe dein Porträtbild in Luminar Neo oder öffne es direkt aus deinem Dateimanager.Öffnet ein Foto in Luminar Neo | Luminar Neo Blog
  2. Gesicht zentrieren und Bild zuschneiden
    Nutze das Zuschneidewerkzeug, um dein Gesicht optimal im Bild zu positionieren. Eine Hilfe bietet der Artikel zum Photoshop Bild zuschneiden, dessen Prinzipien sich leicht auf Luminar übertragen lassen.Zuschneiden von Fotos in Luminar Neo | Luminar Neo Blog
  3. Hintergrund ersetzen
    Mit einem Klick kannst du den bestehenden Hintergrund austauschen und durch ein offizielles Standardgrau oder Weiß ersetzen. Alternativ lassen sich auch weitere Optionen ausprobieren – im Zweifel hilft dir ein Blick in die Photoshop Hintergrund entfernen Sektion zur Orientierung.Ebenen in Luminar Neo | Luminar Neo Blog
  4. Gesichtsdetails anpassen
    Entferne kleine Hautunreinheiten oder passe Lichtverhältnisse an. Achte dabei darauf, dass du keine biometrisch relevanten Merkmale veränderst.Bearbeiten eines Fotos in Luminar Neo | Luminar Neo Blog
  5. Speichern im richtigen Format
    Exportiere dein Foto in hoher Auflösung und speichere es im empfohlenen JPEG-Format. Achte dabei auf die Dateigröße, die bei der Einreichung oft limitiert ist.Fotos in Luminar Neo speichern | Luminar Neo Blog

Fazit

Mit der Einführung der digitalen Passfotos ändert sich für viele Menschen der gewohnte Ablauf beim Ausweisantrag – doch die Umstellung bringt auch Vorteile. Die neuen Anforderungen schaffen mehr Sicherheit und Effizienz, während moderne Tools wie Luminar Neo helfen, professionelle Ergebnisse bequem von zu Hause aus zu erreichen.

Wer sich mit den Grundlagen der Porträtfotografie beschäftigt, hat hier klare Vorteile. Auf der Seite Was ist Portraitfotografie findest du weitere Tipps, wie du dein Gesicht ins beste Licht rückst – auch für offizielle Dokumente.

FAQ

Kann ich mein altes Passbild noch verwenden?

Wenn dein altes Passfoto bereits digital erfasst und noch nicht älter als sechs Monate ist, kannst du es in vielen Fällen weiterhin nutzen – sofern es den neuen biometrischen Standards entspricht. Papierbilder werden jedoch künftig nicht mehr akzeptiert.

Was tun, wenn das Foto abgelehnt wird?

Sollte dein Bild beim Bürgeramt nicht den Anforderungen entsprechen, wirst du entweder vor Ort ein neues Foto machen oder ein anderes digitales Bild hochladen müssen. Ein häufiger Grund für Ablehnung sind falsche Hintergründe oder unzureichende Ausleuchtung. 

Brille oder Kopfbedeckung erlaubt?

Brillen mit klaren Gläsern dürfen getragen werden, solange sie keine Reflexionen oder Schatten auf das Gesicht werfen. Tönungen oder Sonnenbrillen sind nicht erlaubt. Religiöse Kopfbedeckungen sind gestattet, solange sie das Gesicht nicht verdecken.

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