Ein RAW Editor bietet die volle Kontrolle über die Rohdaten Ihrer Kamera. Luminar Neo verarbeitet RAW-Dateien nicht-destruktiv und nutzt KI, um Rauschen zu minimieren und den Dynamikumfang zu maximieren.
Welche RAW-Formate unterstützt Luminar Neo?
Luminar Neo öffnet RAW-Dateien aller gängigen Kamerahersteller direkt – ohne vorherige Konvertierung, ohne Qualitätsverlust.
Canon: CR2, CR3
Nikon: NEF, NRW
Sony: ARW, SR2, SRF
Fujifilm: RAF
Olympus / OM System: ORF
Panasonic: RW2
Pentax / Ricoh: PEF
Leica: DNG, RAW
Hasselblad: 3FR
Phase One: IIQ
Universal: Adobe DNG
Die Datei landet in Luminar Neo genau so, wie der Sensor sie aufgezeichnet hat — Weißabgleich, Dynamik, Farbraum noch unberührt. Was du danach anpasst, bleibt deine Entscheidung.
Verbessere deine Fotos mit dem RAW Editor von Luminar Neo
Von der Kamera zum fertigen Bild – der Workflow in Luminar Neo
1. RAW importieren
Datei öffnen – von SD-Karte, Festplatte oder direkt aus dem Kameraordner. CR2, NEF, ARW, RAF und andere Formate werden ohne Umwandlung geladen. Das Original bleibt dabei unverändert.
2. Grundeinstellungen vornehmen
Belichtung, Weißabgleich, Schatten, Lichter – alles direkt an der RAW-Datei, bevor sie gerendert wird. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber JPEG: Du arbeitest mit allen Sensordaten, nicht mit dem, was die Kamera daraus gemacht hat.
3. KI-Werkzeuge anwenden
Verstärken AI verbessert Farben und Details in einem Schritt. Superschärfen AI stellt Schärfe wieder her, die beim Shooting verloren gegangen ist. Bildrauschen entfernen reduziert ISO-Rauschen, ohne die Textur zu glätten. Alles läuft lokal – keine Cloud-Verarbeitung, kein Upload.
4. Exportieren
JPEG für Web und Social Media, TIFF für Druck und Weitergabe, PNG wenn Transparenz nötig ist. Auflösung und Farbtiefe wählst du selbst – die Originaldatei bleibt davon unberührt.
Vorher-Nachher: Kreative Möglichkeiten entfesselt mit RAW-Bildeditor
Luminar Neo oder Adobe Lightroom – wann lohnt sich was?
Adobe Lightroom ist der Industriestandard für RAW-Bearbeitung – das stimmt. Wer täglich hunderte Fotos katalogisiert, mit einem Team arbeitet oder tiefes Color Grading braucht, ist dort richtig.
Wer aber hauptsächlich RAW-Dateien entwickeln, Farben und Belichtung anpassen und das Ergebnis exportieren möchte, zahlt bei Lightroom monatlich – für Funktionen, die er zum größten Teil nicht braucht.
Luminar Neo kostet einmalig. Die Lernkurve ist kürzer – die Oberfläche ist auf das ausgerichtet, was Fotografen tatsächlich täglich tun, nicht auf professionelles Bibliotheksmanagement. Die KI-Werkzeuge – Himmelsersetzung, Portraitretusche, automatische Bildverbesserung – gibt es in Lightroom in dieser Form nicht.
Für die meisten RAW-Workflows reicht Luminar Neo vollständig aus. Und was man nicht braucht, muss man auch nicht bezahlen.
| Luminar Neo | Adobe Lightroom | |
|---|---|---|
| Preis | Einmalig | Monatliches Abo |
| RAW-Unterstützung | Canon, Nikon, Sony u.v.m. | + |
| KI-Bildverbesserung | Integriert | Eingeschränkt |
| Katalogverwaltung | Grundlegend | Professionell |
| Lernaufwand | Gering | Mittel bis hoch |
| Lokale Verarbeitung | Vollständig | + |
Entdecke weitere Funktionen des RAW-Editors
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Was unsere Kund*Innen über Luminar Neo sagen
Begeisterte Fotograf*Innen weltweit schwören auf Luminar Neo – von der schnellen Bearbeitung bis zu atemberaubenden Endergebnissen.
Häufig gestellte Fragen zum RAW-Bildeditor
Was ist ein RAW-Bildeditor?
Ein RAW-Bildeditor ist eine spezialisierte Software, mit der du unverarbeitete Bilddateien, sogenannte RAW-Dateien, direkt aus der Kamera bearbeiten kannst. Diese Dateien enthalten sämtliche Sensordaten ohne kamerainterne Bearbeitung oder Komprimierung. Dadurch erhältst du die volle Kontrolle über Belichtung, Kontrast, Weißabgleich, Farben und Details.
Kann ich RAW-Dateien auf mobilen Geräten bearbeiten?
Ja, mit der mobilen Version von Luminar Neo kannst du deine RAW-Dateien direkt auf dem Smartphone oder Tablet anpassen. Das ist ideal, wenn du unterwegs bist und deine Fotos schnell teilen oder vorab optimieren möchtest. Dennoch bietet die Desktop-Version mehr Komfort und Kontrolle, besonders bei komplexen Bearbeitungsschritten wie Ebenenarbeit, präziser Maskierung oder hochauflösender Detailkorrektur.
Wie speichere ich meine bearbeiteten RAW-Dateien in verschiedenen Formaten?
Nach der Bearbeitung kannst du deine Bilder in unterschiedlichen Formaten exportieren, darunter JPEG, TIFF, PNG oder PSD. Je nach Verwendungszweck wählst du die passende Auflösung, Farbtiefe und Komprimierung. So kannst du etwa hochauflösende TIFF-Dateien für den Druck sichern oder optimierte JPEGs für Web und Social Media erzeugen.
Was ist der Unterschied zwischen einem RAW-Editor und einem JPEG-Editor?
RAW-Dateien enthalten sämtliche Bildinformationen, die der Kamerasensor aufgezeichnet hat, und bieten damit maximale Flexibilität bei der Bearbeitung – ohne Qualitätsverluste. Ein JPEG hingegen ist bereits kameraintern bearbeitet und stark komprimiert. Dadurch ist die Dateigröße kleiner, aber es gehen Bildinformationen verloren, was den Bearbeitungsspielraum einschränkt.
Kann ich mit einem RAW-Editor auch meine bereits bearbeiteten JPEG-Bilder verbessern?
Ja, Luminar Neo kann selbstverständlich auch JPEG-Bilder öffnen und optimieren. Du kannst Farben anpassen, Schärfe erhöhen oder kleine Fehler retuschieren. Allerdings lassen sich bei JPEGs verlorene Bildinformationen nicht wiederherstellen. Das bedeutet: Korrekturen sind möglich, aber weniger weitreichend als bei einer RAW-Datei.