Die bedeutendsten Momente der Geschichte wurden in Fotografien festgehalten. Tauche ein in die legendären Bilder, die die Kunst, die Wissenschaft und das Geschichtenerzählen revolutioniert haben.
Während Kameras heute alltäglich sind, galten sie vor zwei Jahrhunderten noch als Privileg. Die ersten Bilder lösten solche Kontroversen aus, die dazu führte, dass Einige Theatervorstellungen oder die üblichen Teegesellschaften verpassten. Welche Geschichten verbergen sich in den Aufnahmen des ersten Films, und wie entstanden die weltberühmten Fotos? Hier in unserer heutigen Geschichte kannst du mehr darüber lesen.
Die Ursprünge der Weltkunst: Fotografien
Alles begann mit der Lithografie, einer mittelalterlichen Methode zur Vervielfältigung von Bildern mit Hilfe einer speziellen Maschine. Nicephore Niepce, ein französischer Amateur-Erfinder, schlug einen Algorithmus zum Zeichnen von Bildern mit Licht vor. Er schmierte einen Kupferstich, um ihn durchscheinend zu machen, bevor er ihn auf eine Platte legte, die mit einer lichtempfindlichen Mischung aus Bitumen und Lavendelöl bestrichen war, und setzte das Ganze der Sonne aus. Nach einigen Stunden verfestigte sich die Lösung unter den hellen Teilen des Stichs, während die Lösung unter den dunklen Teilen weich und abwaschbar blieb, so dass eine dauerhafte, genaue Kopie des Stichs entstand. Diese Technik wurde als Heliografie („Sonnenzeichnung“) bezeichnet. Von 1822 bis 1826 beteiligte er sich aktiv an der Massenherstellung der Heliografie.
Einige Jahre später entdeckte der gelernte Bühnenbildner Louis-Jacques-Mande Daguerre, dass das Erhitzen einer jodierten Silberplatte mit Quecksilberdampf ein latentes Bild ergab. Dadurch konnte die Belichtungszeit von acht Stunden auf dreißig Minuten verkürzt werden. Die Ergebnisse schienen jedoch nicht erfolgversprechend zu sein: Wenn das Objekt mit einer Lichtquelle in Berührung kam, dunkelte das ungeschützte Silber bis zum völligen Ausbleichen nach. 1837 gelang es Daguerre, das Bild mit einer Kochsalzlösung für längere Zeit zu fixieren. Im selben Jahr fertigte er ein Bild seines Ateliers auf einer versilberten Kupferplatte an, das sich durch seine Präzision und Detailtreue auszeichnete. Dieses Verfahren wurde später als „Daguerreotypie“ bekannt.
Erste Schritte zu den berühmten Fotos der Geschichte
Albert Sands Southworth und Josiah Johnson Howes gründeten 1843 in Boston ein Studio, das sie als „Artists‘ Daguerreotype Rooms“ anpriesen. Dort wurden die kühnsten Konzepte verwirklicht und die Porträtfotografie praktiziert. In den 1850er Jahren begannen Fotografen aus England, Frankreich und den Vereinigten Staaten, Kolonialtruppen und Verwalter in den Nahen Osten, nach Asien und Südamerika zu begleiten, und der Trend verbreitete sich schließlich weltweit. Besonders bemerkenswert waren die Daguerreotypien des amerikanischen Fotografen Eliphalet Brown Jr., der Matthew C. Perrys Feldzug 1853-54 begleitete, um Japan dem Westen zu zeigen. So entstanden die berühmtesten Bilder.
Fotofilm: Erscheinungsbild und weiteres Schicksal
George Eastman entwickelte den ersten Rollfilm im Jahr 1885. Er bestand jedoch aus Papier und war daher schwierig aufzubewahren und zu verwenden. Der erste Rollfilm auf transparentem Kunststoff wurde 1889 hergestellt. Farbfilme kamen in den 1930er Jahren auf den Markt. Leider waren die erzeugten Fotos zu dunkel. Kodak brachte 1936 den „Kodachrome“ auf den Markt, der subtraktives Farbverfahren verwendete und dem modernen Farbfilm recht nahekam.
Ikonische Fotos, die die Welt veränderten
Um im digitalen Zeitalter berühmte Fotos zu machen, genügt ein Fotobearbeitungsprogramm — jeder Stil und jede Korrektur steht zur Verfügung. Das war jedoch selten der Fall, und der Erwerb eines exklusiven Bildes war vor 50 Jahren ein Unterfangen, das nicht jeder bewältigen konnte. Heute erzählen wir von zehn monumentalen Aufnahmen, die zu den berühmtesten Bildern in der Welt der Fotografie wurden.
1. „Das erste Selfie“ – Robert Cornelius (1839)
Selfies gehören für jeden Blogger zum Alltag. Es ist einfach praktisch, sich selbst vor dem Hintergrund lokaler Landschaften mit dem Handy zu fotografieren. Aber ist das keine neue Art der Fotografie? Im Jahr 1839 nahm der junge Robert Cornelius aus Philadelphia dieses Selbstporträt in Brusthöhe im Freien auf, um das meiste Licht einzufangen, und benutzte dazu einen Kasten mit einem Opernglas. Cornelius steht leicht auf der Seite, mit unordentlichem Haar, im Hof hinter dem Lampen- und Kronleuchtergeschäft der Familie und blickt zögernd in die Kamera.
2. „The Valley of the Shadow of Death“ – Roger Fenton (1855)
Roger Fentons Krimkrieg-Fotografien waren einer der ersten systematischen Versuche, den Krieg in Bildern festzuhalten. Er verbrachte weniger als vier Monate auf der Krim (8. März bis 26. Juni 1855) und schoss 360 Bilder unter äußerst schwierigen Bedingungen. Obwohl sie eine wertvolle fotografische Dokumentation der Kämpfer und der Landschaft darstellen, ist die Aura der Schlacht von Angst erfüllt.
3. „Boston, as the Eagle and the Wild Goose See It“ – James Wallace Black (1860)
James Wallace Black, ein aufstrebender Künstler aus Boston, entschied sich, seine Karriere als Polierer von Daguerreotypieplatten zu beginnen. 1860 arbeitete Black mit dem Ballonfahrer Samuel A. King zusammen, um die ersten erfolgreichen Luftaufnahmen der USA zu machen. Der Einsatz von Drohnen und digitalen Kameraaufnahmen lässt sich auf die mutige Initiative von James Black zurückführen.
4. „Die erste Farbfotografie“ – James Clerk Maxwell (1861)
1861 schuf der schottische mathematische Physiker James Clerk Maxwell das erste Farbfoto, ein Bild eines karierten Bandes, indem er es dreimal mit Rot-, Blau- und Gelbfiltern aufnahm und dann jede Aufnahme zu einem einzigen Farbkomposit überblendete. Auf der Grundlage dieses Bildes soll Maxwell die Idee der additiven Farbe formuliert haben. Die drei Original-Fotoplatten, die zur Erstellung dieses Bildes verwendet wurden, befinden sich in einem kleinen Museum in Edinburgh, dem Geburtshaus von Maxwell.
5. „The Horse in Motion“ – Eadweard Muybridge (1878)
Eadweard Muybridge, ein englischer Fotograf, fand Gefallen an Bewegung, weil sie so rational war. Muybridges Interesse an der „Gangart“ von Pferden begann 1872, als der Eisenbahnmogul Leland Stanford ihn aufforderte, eine pferdebezogene Aufgabe zu lösen. Über Jahre hinweg zeigten seine Pferdefotos das künstlerische, wissenschaftliche und industrielle Potenzial der Fotografie als Werkzeug zum Verständnis der Bewegung von Tieren. Viele seiner Arbeiten sind im Museum of Modern Art in New York City zu sehen. Später, im Jahr 1969, übernahmen die Beatles einen ähnlichen Stil in den berühmtesten Bildern der Abbey Road.
6. „Die erste Unterwasserfotografie“ – William Harding Longley & Charles Martin (1926)
Nichts zieht Wissenschaftler weltweit so sehr an wie die Geheimnisse der Unterwasserwelt. Tauchen und Unterwasserfotografie gehören zu den beliebtesten Aktivitäten. Das erste wurde 1926 von dem Meeresbiologen William Harding Longley und dem Fotografen Charles Martin aufgenommen. Das Team erfand die Unterwasserfotografie, indem es Kameras in wasserdichten Gehäusen und pfundweise explosives Magnesiumpulver für die Unterwasserbeleuchtung verwendete. Leider ist es unmöglich, das Verhalten von Magnesiumpulver vorherzusagen, was auch auf einem der Fotos zu sehen ist.
7. „Die Geburt der Sofortbildfotografie“ – Edwin Herbert Land (1932)
Edwin Herbert Land war ein amerikanischer Erfinder und Physiker, dessen Ein-Schritt-Technik zum Erstellen und Drucken von Fotos noch heute weit verbreitet ist. Seine Technik aus dem Jahr 1932, bei der er submikroskopische Jodchininsulfatkristalle ausrichtete und in eine Plastikfolie einbettete, die später als Polaroid J-Folie bekannt wurde, war eine historische Leistung. Seit 1936 wird eine Vielzahl von Polaroid-Materialien in Sonnenbrillen und anderen optischen Geräten verwendet.
8. „Buzz Aldrin auf dem Mond“ – NASA (1969)
Ein ikonisches Foto. Der erste Schritt des Menschen auf dem Mond zeigt, dass der Weltraum sowohl erforschbar als auch grenzenlos ist. Die heutigen NASA-Bilder sind atemberaubend und faszinierend, aber Neil Armstrong und Buzz Aldrin, die keine erfahrenen Fotografen waren, schenkten der Welt 1969 Vertrauen in ein unendliches Universum mit dem rätselhaften Leuchten der Sterne.
Luminar Neo: Die Geschichte ist zu Ende
Wie wurden die berühmtesten Bilder der Welt aufgenommen? Alles begann damit, dass Wissenschaftler nach Lösungen für Fragen suchten. Später entstand aus den Forschungsergebnissen berühmter Wissenschaftler eine ganze Industrie, die bis heute neue Möglichkeiten für jedermann eröffnet. Mit Luminar Neo, einem Multitool für die Bildbearbeitung und -verarbeitung, hat deine Arbeit das Potenzial, global zu werden. Jetzt musst du nur noch das erste Foto machen!